Manteca

Interkultureller Kiezladen

Mit der Videothek geht unserer Nachbarschaft ein wichtiger Treffpunkt verloren. Sommers traf sich hier Groß und Klein zum Softeis essen, doch auch Winters lud die Couch zum Verweilen ein.

Das Ziel des Vereins „Neue Helden“ ist es, den Raum zu mieten und dauerhaft zu einem Ort zu machen in dem sich die Nachbarschaft treffen kann. Es gibt keine finanziellen Interessen, der Verein ist gemeinnützig. So können die Räume vielfältig genutzt werden. Ideen der Nachbarschaft können eingebracht werden.

Folgende Angebote sind bereits geplant:

  • Hochebene im hinteren, schmalen Raum, eventuell mit Rutsche und Feuerwehr-Stange, Boden soll komplett mit Turnmatten ausgelegt werden und mit Segeltuch überspannt werden.
  • Sprachkurse und Sprachbegegnung für die Neuankömmlinge in der Rusche- und Gürtelstraße. Kinderbücher in mehreren Sprachen
  • Repaircafé einmal monatlich
  • Nähkurs
  • Frauentreffen
  • Medienkompetenz (Verschlüsselung von Emailadressen, Sicherheit im Internet)
  • Selbermachkurs: mit zwei Wochen Vorankündigung kann jeder am schwarzen Brett etwas angeben, was selbst hergestellt werden soll. Interessierte können sich dann einfinden und mitmachen, eventuell wird Kompetenz von außerhalb eingeladen. (z.B. Kosmetika, Samenbomben, Elektromotor oder Generator, Hochbeete, Fahrrad reparieren, und vieles mehr, Täschchen nähen)
  • Wöchentliche KüfA (Küche für alle): Jede Woche gibt es einen Mittagstisch, wo miteinander gegen Spende zu Mittag gegessen werden kann.
  • Foodsharing Kühlschrank – Zuviel eingekauft, zuviel gekocht? Im Kiezladen soll es einen Kühlschrank geben, wo Essen kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Finanzierung

Der Laden wird komplett aus Spenden finanziert. Miete und Nebenkosten werden von vielen monatlichen Einzelspenden realisiert und steht damit auf breiten Schultern. Es benötigt nur 200 Leute, die sich bereit erklären monatlich 5 € zu geben um das Projekt Kiezladen zu realisieren.

Für den Umbau wird eine Crowdfunding Kampagne gestartet um im hinteren Teil eine Spielebene für Kinder zu realisieren.

Bitte unterstützt das Projekt!

Bitte werde ein Förderer des Kiezladens und unterstütze uns mit einer monatlichen Spende. In der beiliegenden Tabelle kannst Du Deinen Namen, Deine Email-Adresse angeben und den Förderbetrag, mit dem du helfen möchtest den Laden mitzutragen. Sobald der Mietvertrag unterzeichnet ist kannst du einen Dauerauftrag zugunsten unseres Kontos bei der Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken einrichten oder eine Einzugsermächtigung bei uns abgeben. (Infos dazu später per Mail). Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Per Email wirst du auf dem Laufenden gehalten (Wir versprechen, nicht zu spamen und die Emailadresse nicht weiterzugeben).

Flyer mit Unterschriftenliste: Info Kiezladen plus Förderer Liste

Unterschriebene Listen können hier abgegeben werden:

  • Steffens Eisladen
  • Bäckerei Victoria

Kontakt: janine /punkt/ roehr /ät/ googlemail /punkt/ com

Macht mit beim begehbaren Weihnachts-Kiezkalender 2016!

Liebe kleine und große Bewohner_innen im Kaskel – und Weitlingkiez,

es ist wieder soweit, die Lebkuchen in den Supermarktregalen lassen es uns langsam spüren: Bald ist wieder Weihnachtszeit! Das will gut vorbereitet sein. Denn wie schön wäre es, wenn uns auch dieses Jahr wieder der weihnachtliche Kiezkalender durch den Advent führen würde? Weihnachtsschön!

Wie im letzten Jahr wird dann wieder jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember pünktlich um 17 Uhr vor einer Haustür im Kiez ein Glöckchen klingeln. Und dann passiert etwas Geheimes und Überraschendes, was nur die Kiezbewohner_innen miterleben, die sich davor versammelt haben!

Was genau passiert, entscheiden diejenigen „hinter“ der Tür. Sie können ein Mini-Theaterstück spielen, ihre Kunstwerke zeigen, ein Lied vorsingen, Schattenspiele machen, Weihnachtsplätzchen verteilen, Poetry Slammen, mit dem Publikum spielen und, und, und… Alles ist möglich und nichts muss zwingend mit Weihnachten zu tun haben!

Wenn ihr Lust habt für so eine kurze Überraschung zu sorgen oder aber euer Fenster oder eure Haustür (nicht Wohnungstür!) für jemand anderen zur Verfügung zu stellen, dann meldet euch bitte schnell unter: kiezkalender (ät) victoria-stadt.de.

Finden sich bis zum 31.10.16 mindestens 24 Menschen oder Gruppen, die mitmachen, kann der begehbare Weihnachts-Kiezkalender auch in diesem Jahr stattfinden – und Weihnachten kann kommen!

Wenn Ihr einen guten Aushangplatz habt, könnt ihr gerne den Aufruf, den Ihr im Anhang findet, platzieren und fleißig mitwerben für unser schönes Kiezprojekt!

Mit besten Grüßen und in größter Vorfreude –
Eure Kiezkalender Organisatorinnen

Caroline, Christiane und Marion

kiezkalender (ät) victoria-stadt.de

Tel: (Berlin) 233 20 77 04 25

kiezkalenderaufruf-2016

Protokoll Let’s Share Treffen am 13.07.2016 in der Victoriastadt

Teilnehmer:

  • Tanja
  • derMicha
  • Juliane
  • Morena
  • Olli
  • Kai-Uwe

Am 13.07. wurde fast ausschließlich über das Teilen von Lastenrädern gesprochen. Folgende Themen wurden besprochen:

  • Was weiterhin zu klären ist:
    • Struktur
      • Genossenschaft
      • Verein
    • Standorte für Räder
      • Victoriastadt
        • ???
      • Rummelsburger Bucht
        • nicht benötigter Müllplatz der neuen Kita?
      • Weitlingkiez
        • Heinrichstr. / Münsterlandplatz
          • Kai Uwe fragt nach
    • Versicherungsschutz
      • Was ist nötig? Welche Kosten entstehen?
    • Ausleihzeiten
      • Wann besteht der größte Bedarf?
  • Vorhandene Modelle
    • Autos
      • drivy.com
      • tamyca.de
    • Tauschring Lichtenberg (http://tauschring-lichtenberg.de/)
  • Bezirksamt Lichtenberg bietet weiterhin Unterstützung an (Frau Schinlder, CO2 Beauftragte)
    • Kai-Uwe will Frau Schindler mal ansprechen
    • Kontakt besteht schon über Micha
    • Ein Konzept von unserer Seite wäre hilfreich.
  • Vorschlag: Koordination über Stadtteilzentren?
  • Feststellung: Tauschaktivitäten im Tauschring Lichtenberg verlaufen zunehmen dezentral direkt zwischen den Teilnehmern und nicht mehr über die Website vermittelt.
  • Gemeinnutzen nachweisen, um dauerhaft öffentlich finanziert zu werden?
    • eher untwahrscheinlich, wahrscheinlicher ist eine Anschubfinanzierung
    • Beispiel Wien:
      • https://www.lastenradkollektiv.at/
      • basiert auf Spenden der Nutzer und Werbung
      • Kontakt über Micha
      • Morena will mal vorbeifahren
  • Der Bedarf wird auf min. 2-3 Räder pro Kiez geschätzt
  • Ansprechen von
    • ADFC
      • ???
    • ACE
      • Kai-Uwe will über Nachbarn Kontakt herstellen
  • Netzwerk zwischen unseren Kiezen übertragbar
  • Wie könnte die Instandhaltung verlässlich organisiert werden?
  • Wie finanzieren wir die ersten Räder?
  • Wie werden wir eine dauerhafte Finanzierung sicher stellen?
    • Spenden
    • Miete
    • Förderung
    • ???
  • Intergration von “gewerblichen” Nutzern
    • z.B. Wurzelwerk für Lieferservice
  • Fragenbogen soll erstellt werden
    • Welchen Bedarf genau gibt es?
    • Wie viele potentielle Nutzer gibt es im Kiez?
    • derMicha kümmert sich
  • Wönnichstr. 103/104 einbeziehen
    • Morena kümmert sich

 

Erfahrungsbericht von Morena zu Take my Car (tamyca.de)

  • sehr unkompliziert
  • Kosten unter denen eines Mietwagen
  • PA-Nummer und Führerscheinnummer nötig
  • Vertrag wird automatisch erstellt
  • Tank auffüllen auf Stand bei übernahme
  • kostenlose Mitgliedschaft
  • jeder Vermieter bestimmt seinen Mitpreis
    • es gibt in Folge dessen auch zu teure Angebote
  • Versicherung ist inklusive
  • tamyca finansziert sich über Anteil an der Miete
  • Idee aus der Runde: Wir stellen uns unsere Autos über tamyca.de zur Verfügung?
    • Vorteil: Guter Formaler Rahmen
  • ->scheint erstmal eine gute Sache!

 

Erfahrungsbericht von Morena zum Tauschring-Lichtenberg

  • geststartet im Tauschring Friedrichshain
  • Koordinatorin der Berliner Tauschringe
  • Tauschring Lichtenberg
    • Mehrheitlich Tausch von Dienstleistungen, seltener von Dingen
    • Grundlage Arbeitszeit
    • 1:1 Verrechnung vereinfacht den Verwaltungsaufwand
    • Problem: Wie austauschen, so dass alle informiert sind, aber keine genervt?
    • Aktive
      • Lichtenberg: 30
      • F-Hain: 80
      • X-Berg: 150
      • Schöneberg: 120
      • Marzahn/Hellersdorf: 30
  • viel Buchhaltung, alles ehrenamtlich
  • In Mobit gibt es eine Förderung durch dasQuartiersmanagement

 

Links:

  • http://tauschring-lichtenberg.de/
  • https://www.freie-lastenradler.de/
  • https://www.lastenradkollektiv.at/
  • https://www.drivy.de/
  • https://www.tamyca.de/

Wer weiter über das Thema informiert werden möchte, der melde sich bei mir.

A100 stoppen

A100 Plan

A100 Planabschnitt 17 und 18

Alle weiteren Infos hier.

Auf dem Lageplan ist die Linienführung der Stadtautobahn A100 für den 17. Bauabschnitt aus der Vorplanung von 1999 dargestellt, ergänzt um die Untersuchungen zur Weiterführung von der Frankfurter Allee bis zur Storkower Straße vom November 2013. Dies ist nach unseren Informationen der aktuelle Stand der Planung der Autobahn-Trasse.

Weiterhin ist die vom Vorhabenträger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin (SenStadtUm) beantragte Änderungsvariante zum Abschluss des 16. Bauabschnitts dargestellt, der sehr wahrscheinlich auch realisiert wird.

Zum 17. Bauabschnitt der A100 (geplant):

Die Autobahn A100 überquert die Spree und wird vor dem Bahnhof Ostkreuz in einen Tunnel geführt.

Der geschlossene Tunnel wird im Doppelstock, also drei Fahrspuren in die eine Richtung, drei Fahrspuren in die andere Richtung, unter die Neue Bahnhofstraße und Gürtelstraße hinweg führen, um dann in Höhe Wiesenweg / Wartenbergstraße Richtung Osten zu schwenken. Unter dem Ringbahn-Gleis hinweg noch im geschlossenen Tunnel, danach unter dem ICE-Regio-Gleis hinweg bereits in Troglage.

Danach lösen sich die Fahrspuren auf. Es geht in Ebene 0 weiter, also ebenerdig weiter als Abfahrt in die Frankfurter Allee und Möllendorfstraße. Und es geht parallel in Ebene 1 weiter, also in Hochlage ca. in Höhe der Ring-Bahn, um die Frankfurter Allee zu überqueren über das Flachdach des Ringcenter 2 hinweg. Danach geht es in Ebene 0 weiter an der Parkaue vorbei, an der Carl-von-Linné-Schule vorbei und die Autobahn mündet dann in die Storkower Straße.

Der weitere Verlauf ist nicht dargestellt, da die Storkower Straße / Landsberger Straße zurzeit nicht zum Vorhaben gehört.

Zum 16. Bauabschnitt der A100 (in Bau):

Im Lageplan wurde die vom Vorhabenträger beantragte Variante dargestellt.

Danach werden am Ende des 16. Bauabschnitts bis zur Straße am Treptower Park erst einmal nur die westliche und östliche Rampenfahrbahn gebaut. Die östliche Rampenfahrbahn wird gleich so gebaut, dass sie später problemlos an die Rampenfahrbahn des 17. Bauabschnitts andocken kann. Die westliche Rampenfahrbahn müsste dann noch einmal umgebaut werden, da diese erst einmal auf der geplanten Hauptfahrbahn verläuft.

Die eigentliche Hauptfahrbahn zwischen den Rampenfahrbahnen endet früher, in Höhe Beermannstraße, ist auf diesem Plan aber erkennbar. Die gestrichelten schwarzen Linien kennzeichnen den Verlauf der zukünftigen Hauptfahrbahn.

Und das alles u.a. vor diesem Hintergrund

Knapp 5 Milliarden Euro beträgt der Sanierungsbedarf an allen rund 700 öffentlichen Berliner Schulen

Berlin scannt seine sanierungsbedürftigen Schulen

Studie: 100.000 Erzieher fehlen immer noch in den Kitas – GEW fordert Qualitätsgesetz des Bundes

Minister fordern Milliarden von Merkel

Kurzprotokoll Let’s Share Treffen am 18.06.2016

Am 18.06. haben sich 8 Nachbarn getroffen und Ideen zum Thema  teilen/tauschen/gemeinsam besitzen gesammelt:

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Offensichtlich gab es 2 große Schwerpunkte:

  1. Sharing von Fahrzeugen
    1. privates Auto
    2. Lastenräder
  2. Gegenseitig Aushelfen mit Dingen

Für das Teilen von privaten Autos scheint es schon Angebote zu geben, die insbesondere das Thema Versicherungsschutz beinhalten:

Stiftung Warentest hat sich in der Ausgabe 11/2015 auch schon mit dem Thema beschäftigt. Hier der Link zur entsprechenden Ausgabe.

Ein besonderer Schwerpunkt war das Thema Lastenrad Sharing. Das Interesse in der Runde war hoch, ein entsprechendes Angebot müsste allerdings erst geschaffen werden. Es gibt dazu allerdings schon eine Reihe von Unterstützungsangeboten. Michael S. hat hier schon eine Menge Vorarbeit geleistet. Auf der Liste der Unterstützer sind:

  • Der Bezirk Lichtenberg
  • Ein Motorhersteller
  • Ein Batteriehersteller

Beschlossen haben wir im Rahmen eines Folgetermins die beiden Schwerpunkte weiter zu vertiefen.

Die wohl wichtigsten Punkte für ein Folgetreffen sind:

  1. Einbeziehung der Nachbarkieze
  2. Finden von Nachbarn die Lust haben sich nachhaltig zu für das Projekt zu engagieren
  3. Finden eines geeingneten formalen Rahmen für das Teilen/gemeinsam Besitzen von Lastenrädern
  4. Wie genau wird ein Verleih organisiert, was wird benötigt?

Hier wird der nächste Termin abgestimmt: moreganize.com/bGVjC9rquld

Anregungen, Fragen, Hinweise, Fragen sind sehr willkommen: letsshare (Ät) victoria-stadt (Pünktchen) de

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