Kiezkalender 2012

Vom 1.- 24.Dezember 2012 öffnet der begehbare weihnachtliche Kiezkalender rund um den Nöldnerplatz seine Fenster.
Kiezkalender2012LogoDie Bewohner zwischen 6 bis 99 Jahren, Initiativen des Kiezes sowie LadenbesitzerInnen sind die Akteure hinter den Fenstern und Türen. 2011 reichten die Überraschungen von Schattenspielen, Plätzchenverkostungen, Konzerten, Engelsgeschichten, Clownsauftritten bis hin zu Fassaden-Bespielungen und Tanzeinlagen. Dieses Jahr warten abermals einzig-artige Überraschungen für jung und alt.

Das erste Fenster öffnet sich am 1.12.2012 in der Kaskelstraße 17.

Der begehbare Kiezkalender ist von der Performancegruppe K.I.E.Z. ToGo initiiert und von zahlreichen Anwohnern rund um den Nöldnerplatz realisiert. Die Aktion wird vom Victoria- Stadt e.V.  und dem Kiezfonds Neu-Lichtenberg unterstützt.

Der Flyer

Die Adressen:

  1. Kaskelstraße 17
  2. Türrschmidtstraße 31
  3. Emanuelstraße 14
  4. Pfarrstraße 139
  5. Kaskelstraße 51
  6. Münsterlandstr. 33/ Ecke Eitelstr.
  7. Kaskelstraße 13
  8. Spittastraße 13
  9. Giselastraße 32
  10. Türrschmidtstr. 33/ Hoftür Kaskelstr.
  11. Türrschmidtstraße 36
  12. Spittastraße 40
  13. Geusenstraße 2
  14. Giselastraße 12
  15. Kaskelstr.55 (Eingang Blo-Ateliers)
  16. Tuchollaplatz
  17. Wönnichstraße 103
  18. Pfarrstraße 91
  19. Kaskelstraße 53
  20. Türrschmidtstraße 18
  21. Wönnichstraße 104
  22. Giselastraße 35
  23. Kaskelstraße 49
  24. Geusenstraße 2

(Text: Michael Merz)

Unser Verein Victoriastadt e.V. ist jetzt gegründet

Jetzt ist unser Verein wirklich gegründet. Hier erfahrt Ihr mehr …

 

Kurze Vorstellung Victoriastadt e.V.

Der Verein Victoriastadt hat sich offiziell Anfang Juni 2012 gegründet und versteht sich als Fundament und Dach für Aktivitäten im Kiez. Aus der Mitgestaltung von Veranstaltungen wie Viva-Victoria und dem ins Leben rufen von Aktivitäten wie dem Flohmarkt, dem Kiez- Adventskalender, etc. ist die Idee entstanden, einen Verein zu gründen, der die Förderung der Vielfalt von Kunst und Kultur in der Victoriastadt zum Ziel hat und darüber hinaus die Vernetzung im Kiez fördert.

Vorstand:

1. Vorsitzender: Michael Merz
2. Vorsitzender: Klaus-Peter Bantel
3. Vorsitzender: Steffen Winkel
Schatzmeisterin: Yvonne Klepacz
Pressewartin: Maike Adami
Schriftführerin: Martina Kornetzki-Nissen

Zu erreichen unter: vorstand@victoria-stadt.de

Ziele:

Generationsübergreifende Kunst- und Kulturförderung Viva-Victoria, Flohmarkt Tucholla-platz, Kiez-Adventskalender, Zille-Weihnachtsmarkt, verfrühter Weihnachtsspaziergang, Ausstellungen im Linienverzweiger (Tuchollaplatz), Theaterveranstaltungen, Kochkurse (jahreszeitlich, regional, „was essen wir eigentlich“, Zielgruppen: Familien & Jugendliche), Lesungen, Vorträge, Nutzung der Brache

lokale Historie erforschen und erschließen,  Kiezspaziergänge, Recherche, Ausstellungen

Vertretung von Bürgerinteressen in soziokulturellen Bereichen, Vermittlung von Lesepaten für die Kitas und Schulen im Kiez, Vermittlung von ehrenamtlicher Hilfe

Hier findest Du:

(Text: Michael Merz, 1. Vorsitzender des Victoriastadt e.V.)

Lizenzfrei Musizieren

Singen im Advent

Rechtzeitig vor dem ersten Advent gibt es jetzt die Neuauflage des erstmalig 2010 erschie- nen Weihnachtsliederbuches „Singen im Advent“. Das Besondere an den Liedern von „Alle Jahre wieder“ über „Jingle Bells“ bis hin zu „Zu Bethlehem geboren“ ist, dass sie alle ge- meinfrei sind. Gemeinfrei bedeutet, dass ihre Urheber vor mehr als 70 Jahren verstorben sind. Sie können somit ohne Angst vor GEMA, VG Musikedition und sonstigen Verwer-tungsgesellschaften gesungen und kopiert werden. In der 2. Auflage wurden zwar nur we- nige neue Lieder aufgenommen, dafür fand aber eine grundlegende Überarbeitung aller ent- haltenen Notenblätter statt. Neben einem einheitlichen Notensatz sind nun alle Lieder mit Gitarrenakkorden versehen und die mehrstimmig gesetzen Lieder sind gesammelt an das Ende des Buches verschoben worden.

Hier gibt es eine Sammlung von Adventsliedern, die ohne rechtliche Einschränkungen ko- piert und gesungen werden können: www.data.musikpiraten-ev.de/public/weihnachtslieder/singen-im-advent-2011.pdf

(Text: Michael Merz)

Erster weihnachtlicher begehbarer Kiezkalender

Kiezkalender2011-Logo

Liebt ihr es auch, jeden Tag ein Türchen zu öffnen und das neue Bild dahinter zu betrach- ten oder die Schokolade darin zu verschlingen?

Liebe kleine und große NachbarInnen,

vom 1. bis zum 24.12.2011 wird jeden Tag pünktlich um 17 Uhr ein Fenster oder eine Tür in den Straßen rund um den Nöldnerplatz geöffnet. Kommt zahlreich und lasst Euch über- raschen! Bitte bringt Lichtquellen aller Art zu diesem winterlichen Ereignis mit.

Fr. 9.12., Extra-Überraschung Nr. 1

Die Kieztheater-Gruppe erzählt und spielt eine Geschichte frei nach Hans Fallada. Wann: gleich nach der Fensteröffnung. Wo: alte schmiede.

So. 18.12., Extra-Überraschung Nr. 2

Die Kieztheater-Gruppe erzählt und spielt ein Märchen frei nach Hermann Hesse. Wann: gleich nach der Fensteröffnung. Wo: Kantine BLO-Ateliers.

Kiezkalender-Hintergrund Kopie

Der Kiezkalender wird initiiert von K.I.E.Z. ToGo, unterstützt von der Kiezgemeinschaft Vic- toriastadt und umgesetzt von zahlreichen AnwohnerInnen rund um den Nöldnerplatz.

(Text: Michael Merz)

Neue Brottage!

Endlich mehr köstliches Brot.

Nun wird drei Mail in der Woche gebacken.

Steffen backt ab sofort an drei Tagen pro Woche sein köstliches Brot. Und zwar am Mon- tag, Mittwoch und Freitag. Der Donnerstag fällt als Backtag also weg und dafür kommen der Montag und Mittwoch dazu.

Wie gewohnt werden an den Backtagen ab 14:00 Uhr die ersten frischen Brote in der „Hof-Backstube“ verkauft.

(Text: Michael Merz)

Wer zu Hause blieb, war selber schuld!

Die Mühen der letzten Wochen, das Victoriastadtfest zu organisieren, haben sich gelohnt: ausgelassene Stimmung von der Spittastraße bis zum Tuchollaplatz, vor allem bei den Kleinen.

Wer als Nichtvictorianer tagsüber durch die Victoriastadt streift, erlebt fast schon eine be- schauliches Kleinod. Umgeben von einem tosenden Verkehrsmoloch des Restberlins (wenn nicht gerade die unzähligen Staus den Verkehr lahmlegen), wird man das Gefühl nicht los, als würde die Zeit hier etwas anders ticken. Auf dem Tuchollaplatz ist es genau- so: im Park eines Sanatoriums geht es vergleichsweise lebendiger zu.

vic-giraffe-5ea0f5e4Doch am Samstag, dem Tag des diesjährigen Stadtfestes, war es offensichtlich etwas an- ders! Fast die gesamte Victoriastadt gab sich ein Stelldichein; sogar Auswärtige wurden ge- sichtet.

Beinahe wäre noch was schief gegangen: der LKW mit den Bühnenaufbauten blieb unter- wegs mit Motorschaden stecken. Der Trupp kam aber dann doch noch an und mit etwas Verspätung konnte das Fest von Dagmar Müller und Jörg Schwanstecher eröffnet werden.

(Text & Fotos: Constantin Ungureanu)

„Wenn wir was machen, dann richtig“

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Die Bäcker: Steffen (r.) & Sven

Wo kann man schon sein Brot noch direkt aus der Backstube kaufen? Hier im Kiez ist es möglich, in der Hof-Backstube!

Dort, wo vor langer Zeit einmal ein kleiner Molkerei-betrieb war und der damalige Abfüllraum zwischen-zeitlich wohl als Abstellschuppen genutzt wurde, da haben Steffen und Sven in den letzten Monaten eine Backstube eingerichtet – das bedeutete nichts ande- res, als das kleine Häuschen von Grund auf zu reno- vieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ein- schließlich dem Herzstück der Backstube, dem Back- ofen mit seinen drei Backebenen.

Die neue Kiezbäckerei nennt sich „Hof-Backstube“ und in der Tat: alles spielt sich im Hof der Kaskelstraße 15 ab, dort wo Steffen auch seinen Eisladen betreibt. Die „Hof-Back-stube“ soll mehr sein, als dort nur Brot zu kaufen. Es soll ein Treffpunkt für die ganze Fa- milie werden, wo die Eltern Kaffee trinken und die Kleinen sich mit den Häschen unter-halten können.

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Das Herzstück der neuen „Hof-Backstube“: Der Backofen

Gebacken und verkauft wird nur donners- tags und freitags und wer sicher gehen will, sein Brot auch zu bekommen, der wirft unter der Woche seine Bestellung in den Briefkasten oder geht gleich zu Stef- fen in den Eisladen und sagt einfach Be- scheid.

Schon am zweiten Tag nach der Eröffnung steht man vor der Backstube fast schon Schlange. Aus der Backstube strömt der warme Hauch herzhaften Brotes, selbst das Brot ist noch warm.

So wie es aussieht haben die Beiden alles richtig gemacht und das Brot schmeckt auch noch richtig gut. Probiert es doch einfach selbst…

(Text & Fotos: Constantin Ungureanu)