Neues aus der Schule an der Victoriastadt

Neues aus der Schule an der Victoriastadt

Schule in der VictoriastadtDie feierlichste Neuigkeit aus der Grundschule an der Victoriastadt ist die der Gründung des Schulorches- ters im September 2012. Die jüngsten Musikerinnen und Musiker an Geige, Akkordeon und vielen Instru-menten mehr sind in der zweiten Klasse. Der Or- chesterleiter Peter Malatinec hat es dennoch ge- schafft, mit diesem in mehrerer Hinsicht sehr jungen Orchester für die Weihnachtsfeier der Schule am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Erlöserkirche, die auch maßgeblich durch den großen Chor der Schule mitgestaltet wurde, bereits Stücke einstudiert zu ha- ben.

Herr Malatinec, Lehrer für klassisches Arrangement, hat schon früher an der Schule Gitar-renunterricht gegeben. Gemeinsam mit dem Schuldirektor Herrn Heuel entstand jedoch die Idee, ein Orchester für die Jüngsten in der Schule und im Kiez zu gründen. Das diese Idee nun erfolgreich umgesetzt wurde, zeigte das erste Konzert des Orchesters.

An einer Teilnahme am Chor Interessierte wenden sich bitte direkt an Herrn Malatinec.


Weitere Neuigkeiten aus der Schule an der Victoriastadt in aller Kürze:

  • Die Grundschule wird mit vier Plätzen beim Berlin-weiten Schach-Turnier vertreten sein.
  • Im Laufe des Jahresanfangs bekommt die Schule eine neue, aktuelle Internetprä- senz.
  • Am 14.6.2013 findet das große Hoffest der Schule statt.

(Text: Michael Merz)

Kiezkalenderbericht vom 22.12.2012

Kiezkalenderbericht vom 22.12.2012

Brasilianische Lieder im Schnee vor der Giselastraße 35

musikbegeisterte Wohngemeinschaft Giselastraße 35_1

Eine musikbegeisterte Wohngemeinschaft verzaubert die Neuschneelandschaft mit brasilianischen Liedern

Noch zehn vor fünf lag die Giselastraßa still und weiß da. Bis auf einmal aus allen Nach- barstraßen Kinder mit ihren Eltern und viele, viele junge Menschen herbeiströmten. Um 17 Uhr öffnete sich das 22. Kiezkalender-Türchen.

Eingang Giselastr. 35Was hier versteckt war, lässt sich auf kei- nem Foto fassen: Brasilianische Lieder begleitet von Gitarre und Percussion-Kasten-Trommel! Sechs mehrstimmig singende Sängerinnen und zwei Männer an den Instrumenten, Noten auf einem Bierkasten, sitzend auf Schemeln vor der Haustür, brachten die große Zahl an Be- sucherinnen und Besuchern zum Tanzen, Wippen und Lächeln.

Entstanden sei der Chor aus Spaß an brasilianischer Musik und in Vorbereitung einer der Sängerinnen auf einen Aufenthalt in Brasilien. Da flog ihnen der Aushang für den Kiezka-lender gerade im rechten Moment in das Haus und so durften wir ihren ersten Auftritt be- wundern. Geprobt wird in der musikbegeisterten 3er-Wohngemeinschaft von Caroline, Josi und Marcus hier im Haus. Das Repertoire umfasst bislang drei tolle Lieder, bra- silianisch mit lustigen no-woman-no-cry-Einschüben, als Zugabe wurde das zweite wie- derholt. Innerlich weitertanzend, schlitterten alle nach dem Konzert wieder nach Hause.

(Text & Fotos: Marie Luise Birkholz)

Kiezkalenderbericht vom 19.12.2012

Kiezkalenderbericht vom 19.12.2012

Fulminantes Rockkonzert auf dem Fensterbrett der Kaskelstraße 55

Rocco und Biane rocken die Kaskelstraße

Rocco und Biane rocken die Kaskelstraße

Das Kiezkalender-Türchen vom 19. Dezember ist nur auf den ersten Blick ein wenig spek- takulärer Rolladen. 17 Uhr rattert mit lautem Geknatter der Vorhang nach oben und bringt Lichtenbergs neue Rockband, wie es sie in der Kaskelstraße wohl noch nicht gegeben hat, zum Vorschein.

Der Verstärker steht auf dem Fensterbrett, der E-Gittarenspieler und gleichzeitige Sänger ebenfalls, im Hintergrund – aber lautstark und beeindruckend – der zweite Mann am Schlagzeug, unterstützt von einer ganz jungen Tänzerin. Sie geben ihr bestes und es hallt auf die Straße, so dass alle Passanten und Autos kurz stehen bleiben und schauen, was da denn gerade passiert. Rocco und Biane geben ihr Repertoire zum Besten, singen, rocken und performen was das Zeug hält. Die Zugabe musste sein. Die tolle Band verab-schiedet sich mit dem Verweis auf ein kommendes Konzert Mitte Januar: „Wie hängen noch Zettel im Kiez auf”.

Na dann, bis auf ein baldiges Wiedersehen und Wiederhören!

(Text & Fotos: Marie Luise Birkholz)

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